Ambulante Operationen

Vasektomie (minimal invasive Sterilisation des Mannes)

Ist die Familienplanung abgeschlossen, stellt sich die Frage nach der (auch gesundheitlich) besten Verhütungsmethode. Die Sterilisationsoperation beim Mann beugt ebenso sicher einer Schwangerschaft vor wie die Anti-Baby-Pille. Sie ist kostengünstig im Vergleich zu anderen Verhütungsformen.

Medizinisch wird die Vasektomie als unkompliziert betrachtet. Der Eingriff ist beim Mann kleiner und risikoärmer als die Sterilisation der Frau. Unter lokaler Betäubung wird mit zwei kleinen Hautöffnungen beim Hodensack bei beiden Samenleitern der Transportweg der Spermien unterbrochen. Es sind keine größeren Vorbereitungen vor dem Eingriff nötig.

Gern kläre ich Ihre offenen Fragen im eingehenden Beratungsgespräch. Denn Sie sollten sich bei Ihrer Entscheidung sicher sein. Der Eingriff sollte die für Sie persönlich richtige Verhütungsmethode sein. Eine Vasektomie kann aber auch wieder rückgängig gemacht werden.

Zirkumzision (Beschneidung)

Eine enge Vorhaut (Phimose) ist im Kindesalter noch ein Normalzustand. Haben betroffene Jungen keine Symptome, wird oft abgewartet bzw. werden auch spezielle Salben angewendet. Treten Beschwerden auf (z. B. wiederkehrende Entzündungen) kann eine Zirkumzision (Beschneidung der Vorhaut) notwendig werden.

Bei Erwachsenen ist meist eine Operation erforderlich, bei der die Vorhaut gelöst wird oder eine Zirkumzision vorgenommen wird. Die Behandlungsmöglichkeiten sind vielfältig, welche zum Einsatz kommt, wird im individuellen Fall entschieden. Der Eingriff erfolgt ambulant in Lokalanästhesie oder in Vollnarkose.

Frenulotomie / Frenuloplastie (Bändchendurchtrennung)

Das Vorhautbändchen ist die Verbindung zwischen Eichel und Vorhaut. Es kann zu kurz sein und deswegen zu Schmerzen beim Geschlechtsverkehr führen, einreißen sowie bluten. Das Einreißen kann durch Vernarbung zu einer weiteren Verkürzung führen. Oft treten wiederkehrende Beschwerden durch ein verkürztes Vorhautbändchen auf und können zu einem großen Leidensdruck bei den betroffenen Männern führen.

Das Problem kann durch die Frenulumplastik, einen kleinen, ambulanten Eingriff in örtlicher Betäubung, schnell beseitigt werden. Bei dieser plastischen Operation wird das Vorhautbändchen mit einem Längsschnitt durchtrennt und anschließend wieder neu zusammengenäht. Der Eingriff erfolgt bei erwachsenen Männern in Lokalanästhesie. Das Behandlungsergebnis ist von lebenslanger Dauer. Die Kosten werden bei medizinischer Notwendigkeit von den Krankenkassen übernommen.

Atheromabtragung im Genitalbereich

Ein Atherom (ebenfalls Talgzyste oder Grützbeutel genannt) ist eine gutartige Zyste, die im Bereich der Haarwurzeln auch im Intimbereich entstehen kann. Die Talgzyste verursacht zwar keine Schmerzen, kann aber dennoch im Intimbereich sehr stören. Es kann zu Problemen beim Geschlechtsverkehr kommen.

Das Atherom kann größer werden und mitunter sogar die Größe eines Hühnereis erreichen. Mit einem chirurgischen Eingriff können wir das Atherom entfernen. Dies sollte frühzeitig erfolgen, damit das Atherom möglichst klein ist. In der Regel erfolgt der Eingriff unter örtlicher Betäubung. Die Betroffenen sollten keinesfalls versuchen, das Atherom selbst zu entfernen, da sonst unter Umständen eine bakterielle Infektion entstehen kann.

Entfernung Harnleiterschienen

Zur Sicherung des Harnabflusses kann vorübergehend eine Harnleiterschiene gelegt werden. Das Röhrchen aus weichem Silikon wird meist im Rahmen einer Blasenspiegelung eingelegt. Meist befindet sich ein Teil der Schiene im Nierenbecken und das andere Ende bleibt in der Blase. Die hohle, dünne Schiene leitet den Harn als Drainage unterstützend ab und entlastet den Harnleiter.

Dies ist zum Beispiel bei festsitzenden Harnsteinen mit heftigen, andauernden Koliken und Entzündungen mit Urinstau wichtig. Harnleiterschienen kommen auch bei der operativen Entfernung von Nierensteinen, bei Verletzungen des Harnleiters, Entzündungen, Tumoren usw. zum Einsatz.

Werden die Schienen nicht mehr gebraucht, müssen sie über eine erneute Blasenspiegelung entfernt werden.

Entnahme von Biopsien / Proben

Eine Gewebeprobe (z. B. Prostatabiopsie) dient der Abklärung auffälliger Befunde. Sie wird in einem Labor feingeweblich (histologisch) beurteilt. Dadurch können gesunde Zellen von Tumorzellen unterschieden werden. Bei einer urologischen Krebserkrankung lässt sich das Vorliegen eines bösartigen Tumors eindeutig beweisen. Eine frühzeitige Erkennung verbessert die Heilungschancen des Patienten.

Transrektale ultraschallgesteuerte Prostatabiopsie

Der transrektale Ultraschall (TRUS) erfolgt zur Diagnostik der Prostata. Hierbei kann eine Unterscheidung von gutartigen und bösartigen Veränderungen durchgeführt werden.

Ein erhöhter PSA-Wert kann auf eine Krebserkrankung hinweisen. Ist der Wert erhöht, sollte ein Bezug zur Prostatagröße hergestellt werden. Größe, Form und Binnenstruktur der Prostata können mit einem transrektalen Ultraschall beurteilt werden. Hierzu wird eine Schallsonde in den Mastdarm eingeführt. Es erscheint ein Bild auf dem Monitor, auf dem eventuelle Auffälligkeiten betrachtet werden können. Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten.

Dr. Jandaly
Karlstraße 20
70794 Filderstadt


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