Kinderurologie

Die Kinderurologie beschäftigt sich mit der Diagnose und Behandlung urologischer Probleme bei Kindern. Hierzu zählen beispielsweise angeborene Fehlbildungen (Hypospadie etc.), erworbene Erkrankungen (z. B. Harnröhrenstenosen, Meatusstenose), funktionelle Probleme (Einnässen) sowie bei den männlichen Geschlechtsorganen: Hodenhochstand, Phimose und Tumore (z. B. Hodentumore).

Einnässen

Einnässen ist im Kindesalter recht häufig, man nimmt an, dass ca. zehn Prozent der Siebenjährigen davon betroffen sind. Bis zum Ende des fünften Lebensjahres gilt nächtliches Einnässen als normal, erst danach sollte eine Untersuchung erfolgen. Bettnässen zählt zu den häufigsten psychosomatischen Krankheiten. Organische Ursachen müssen untersucht und ausgeschlossen werden. Zusätzlich wird erhoben, ob die Harnprobleme nur nachts auftreten, oder ob es auch

tagsüber zu unwillkürlichem Harnverlust (kindliche Harninkontinenz) kommt. Einnässen und Bettnässen haben eine hohe Besserungsrate und können gut behandelt werden.

Vorhautverengung (Phimose)

Bei einer Phimose ist die Vorhaut absolut oder relativ zu eng im Vergleich zur Eichel. Ein Zurückschieben der Vorhaut ist gar nicht mehr oder nur erschwert möglich. Es kann dadurch zu Schmerzen im Penis und durch erschwerte Hygiene zu Entzündungen der Vorhaut und Eichel kommen. Eine Phimose kann in allen Altersstufen vorkommen. Sie kann angeboren oder erworben (z. B. durch Entzündungen) sein.

Haben betroffene Jungen keine Symptome, wird oft abgewartet bzw. werden auch spezielle Salben angewendet. Treten Beschwerden auf, können wir ambulant eine Zirkumzision vornehmen.

Hodenhochstand

Hierbei handelt es sich um eine urologische Erkrankung, die bei etwa 3 Prozent der zum errechneten Geburtstermin geborenen Jungen auftritt. Bei den betroffenen Säuglingen sind ein oder beide Hoden nicht im Hodensack tastbar, man spricht dann von Hodenhochstand oder Hodenfehllage. Im Regelfall wandern die Hoden gegen Ende der Schwangerschaft durch den Leistenkanal in den Hodensack.

Unbehandelt kann dies die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen und die Testosteronbildung vermindern. Außerdem ist das Risiko für die Entwicklung eines Hodentumors und einer Hodenverdrehung erhöht.

Man unterscheidet in einen Pendelhoden, bei dem sich der Hoden hauptsächlich im Hodenfach befindet und einen Gleithoden, bei dem sich der Hoden hauptsächlich in der Leiste befindet. Daneben wird je nach Lage in einen Leisten- bzw. Bauchhoden differenziert.

Die Behandlung sollte frühzeitig eingeleitet werden und bis zum Abschluss des ersten Lebensjahres beendet sein, da die höhere Temperatur im Körperinneren die Keimdrüsen schädigen kann. Im Laufe der ersten sechs Monate können die Hoden noch von selbst in den Hodensack wandern. Danach sollte der Hodenhochstand mit einer Hormontherapie (Nasenspray) bzw. einer Operation behandelt werden.

Durch eine frühzeitige Behandlung wird die spätere Fruchtbarkeit verbessert und das Risiko für einen Hodenkrebs im späteren Leben verringert. Eltern sollten daher möglichst alle Vorsorgeuntersuchungen wahrnehmen. Die betroffenen Patienten sollten ab Beginn der Pubertät regelmäßig die Hoden abtasten und auf Verhärtungen und Vergrößerungen achten.

Dr. Jandaly
Karlstraße 20
70794 Filderstadt


0711/ 7079554 0711/ 7079547 info@mein-urologe-filderstadt.de


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